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28.03.2021, 18:53 Uhr
Den Bau der A14 nicht mit überzogenen Forderungen behindern
Zu dem offenen Brief der Aktionsgruppe „Keine A14“ erklärt der örtlich zuständige Landtagsabgeordnete Chris Schulenburg (CDU):
„Die A14 ist demokratisch beschlossen sowie von der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung in der Altmark, Prignitz und im Elbe-Havel-Land gewollt. Sie ist eine neue und wichtige Lebensader, die wir im autobahnfreien Norden Sachsen-Anhalts dringend benötigen. Der BUND hat nach hartnäckigem Widerstand einem Kompromiss zum Bau der A14 zugestimmt, mit dem der Bau nun nicht mehr länger von ihm beklagt wird. Im Gegenzug hat sich das Land Sachsen-Anhalt zu zusätzlichen Maßnahmen im Bereich des Lärm- und Umweltschutzes verpflichtet. Es wäre sehr schön, wenn die neue Aktionsgruppe sich konstruktiv einbringen und den Bau des letzten Abschnittes nicht mit utopischen Forderungen behindern würde. Als Jäger setze ich mich jeden Tag für den Erhalt einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt ein, von daher liegt mir der Schutz unserer ländlichen Struktur sehr am Herzen. Es ist aber falsch, ständig völlig überzogene Ansprüche zu stellen, die aus Steuermitteln finanziert werden müssen. Die vielen Pendler, die sich tagtäglich von früh bis spät über die Bundesstraße 189 quälen und Steuern für eine vernünftige Infrastruktur zahlen, würden es ihnen danken, wenn sie den Weg frei machen würden. Der frisch eröffnete Autobahnabschnitt bei Dolle und der aktuell im Bau befindliche Abschnitt bis Lüderitz machen deutlich, dass eine zukunftsträchtige Autobahn und ein solides Naturschutzkonzept im Einklang möglich sind, darauf sollten wir gemeinsam aufbauen.“