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20.12.2018, 13:46 Uhr
Födermittel für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners
Landkreis Stendal bekommt Unterstützung
 
Beim Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner im Land geht es mit Blick auf 2019 weiter voran. Das für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zuständige Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration unterstützt sieben Landkreise und kreisfreie Städte für das kommende Jahr mit insgesamt rund einer Million Euro. Der Landkreis Stendal erhält 343.000 Euro. Mit dem Geld werden Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Eichenprozessionsspinner ausgeweitet. Dazu gehört der Einsatz von Bioziden (Besprühen der Bäume vom Boden oder der Luft aus) sowie das Absaugen der Nester durch Fachfirmen. Zwei Millionen Euro stehen im Landeshaushalt 2019 zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner zum Schutz der Bevölkerung zur Verfügung. Vor allem stark betroffene Gemeinden haben sich eine Bekämpfung nicht im eigentlich notwendigen Umfang leisten können. Wieviel Geld die jeweiligen Landkreise und kreisfreien Städte bekommen, hängt unter anderem von den Gesamtausgaben dort ab, die für externe Dienstleistungen im kommenden Jahr notwendig werden. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind nicht nur ein Forstschädling sondern stellen durch zunehmenden intensiven Befall auch im öffentlichen Grün und in Gärten eine Gesundheitsgefährdung von Personen dar, die sich dort aufhalten. Die von älteren Raupen und Raupennestern in die Umwelt abgegebenen Brennhaare wirken haut- und schleimhautreizend sowie allergieauslösend. 
Quelle: PM Ministerium Arbeit, Soziales und Integration ST